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Ermüdung visuelle

Nachlassen der Aufmerksamkeit beim Einwirken von visuellen Dauerreizen. Durch längere oder stärkere Beleuchtung des Auges entsteht eine Erregbarkeitsherabsetzung, die sich z. B. in einer Erhöhung des Schwellenwertes für Signalerkennung äußert. Photochemische Prozesse der Adaptation spielen hierbei keine Rolle, es sind dafür ausschließlich nervöse Vorgänge maßgebend. Die v. E. verläuft sehr langsam, solange die Lichtreize im Verhältnis zum Adaptationszustand nicht allzu stark sind. Bei sehr starken blendenden Reizen kann die Ermüdung schon nach Sekunden eintreten. Bei bestimmten Krankheiten und besonders bei Schädel-Hirn-Verletzung sind die Ermüdungsvorgänge auffallend verstärkt.

 

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