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Fluoreszenz-Fotografie

Die Eigenschaft einiger chemischer Verbindungen, unsichtbares ultraviolettes Licht zu absorbieren und in Form von längerwelligem, sichtbarem Licht wieder zu emittieren, wird in der Fluoreszenz-Fotografie ausgenützt. Meist handelt es sich darum, die Spuren mikroskopisch oder submikroskopisch kleiner Teilchen, die von sich aus fluoreszieren oder fluoreszierend gemacht wurden, zu verfolgen und mit der Kamera aufzuzeichnen. Ein bekanntes Beispiel aus der Medizin ist die Fluoreszenz-Mikrofotografie von Antikörpern. Auch in der Mineralogie und Biochemie sowie in verwandten wissenschaftlichen Bereichen wird Fluoreszenz-Fotografie eingesetzt. Da Fluoreszenz durch UV-Licht hervorgerufen wird, für das fotografische Materialien extrem lichtempfindlich sind, müssen zur Aufnahme stets UVa-Filter verwendet werden, damit nur das sichtbare Fluoreszenzlicht wirksam wird. Ebenso wie in der Ultraviolett-Fotografie werden zur Beleuchtung in der Hauptsache Quecksilberdampflampen (Strahlungsmaximum bei 365 nm) eingesetzt. Belichtet wird auf normale Schwarzweiß- oder Farbfilme. Da die Fluoreszenzstrahlung oft nur sehr schwach ist, muß bei den notwendigerweise langen Belichtungszeiten meist mit dem Schwarzschild-Effekt gerechnet werden.

 

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