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Mikrofotografie

Der Bereich der Mikrofotografie schließt sich nahtlos an den der Makrofotografie bzw. der Lupenaufnahme an. Er umfaßt Abbildungsmaßstäbe von ca. 10:1 bis etwa 1000:1 (d. h. bis zur Auflösungsgrenze des verwendeten Mikroskops). Während die Mikrofotografie ehedem ausschließlich den Belangen wissenschaftlicher Mikroskopie diente, wird sie heute zunehmend in einer auch ästhetisch orientierten Fotografie voll ausgeschöpft. Erst durch das Interesse einiger weniger Fotografen wurde der Sektor der Mikrofotografie, die sich zunächst größtenteils mit einer qualitativ anspruchslosen Schwarzweißfotografie begnügte, zu einem hochinteressanten Zweig gestaltender Farbfotografie, wenn dazu auch nach wie vor dieselben Hochpräzisions-Mikroskope benötigt werden. Während der Wissenschaftler stets nur daran interessiert war, die für ihn wichtige Information im Bild rein sachlich festzuhalten, haben sie die Mikroweit nach ästhetischen »Bildern« durchforscht. Selbst die Elektronenmikroskopie, die aufgrund der Farblosigkeit von Elektronenstrahlen primär nur einfarbige Leuchtschirmbilder liefert, wurde mittlerweile der Farbfotografie erschlossen. Besonders zu erwähnen sind in diesem Zusammenhang die Arbeiten Manfred P. Kages (geb. 1935) auf dem Gebiet derKristallographik und des^^REM Color-Verfahrens.

 

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