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Fraunhofer-Gesellschaft

FhG, gemeinnütziger Verein zur Förderung der angewandten Forschung, der 1949 gegründet wurde und heute (1998) 47 Forschungseinrichtungen an 40 Standorten in Deutschland unterhält, in denen rund 9000 Mitarbeiter - überwiegend Wissenschaftler und Ingenieure - beschäftigt sind. Sitz der Gesellschaft ist München. Zu den Mitgliedern zählen namhafte Unternehmen und private Förderer, die die Entwicklung der FhG bedarfsorientiert mitgestalten. Ihren Namen verdankt die FhG dem Physiker, Erfinder und Unternehmer J. v. Fraunhofer. Die Gesamtaufwendungen der FhG betrugen 1997 rund 1,3 Milliarden DM. Davon erwirtschaftete die FhG rund zwei Drittel aus Aufträgen der Industrie und öffentlich finanzierten Forschungsprojekten. Mehr als 50 % der Industrieeinnahmen stammen von kleinen und mittleren Unternehmen. Die Forschungsgebiete der FhG sind: Werkstofftechnik, Bauteilverhalten, Produktionstechnik, Fertigungstechnologie, Informations- und Kommunikationstechnik, Mikroelektronik, Mikrosystemtechnik, Sensorsysteme, Prüftechnik, Verfahrenstechnik, Energie- und Bautechnik, Umwelt- und Gesundheitsforschung, technisch-ökonomische Studien, Informationsvermittlung. Die FhG entwickelt Produkte und Verfahren bis zur Anwendungsreife, wobei in direktem Kontakt mit dem Auftraggeber individuelle Lösungen erarbeitet werden. (Normeninstitute, Behörden und andere übergeordnete Forschungseinrichtungen).

 

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