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Hochleistungsflüssigkeitschromatographie

HPLC (High Performance Liquid Chromatography), Verfahren der Flüssigkeitschromatographie zur Trennung chemischer Verbindungen, die in einem flüssigen Lösungsmittel vorliegen. Im Gegensatz zur Säulenflüssigkeitschromatographie unter Normaldruck können viel kleinere Teilchen (3-10 m) als stationäre Phase eingesetzt werden. Dadurch ist der Einsatz von Kapillarsäulen (Länge: 5-100 cm; Durchmesser: 1-25 mm), ähnlich wie in der Gaschromatographie, möglich. Bei einer Teilchengrösse von 5 m muss für eine effiziente Trennung ein Druck von 0,25 MPa (2,5 bar) angewendet werden, um eine theoretische Bodenzahl von 1000 / cm Säulenlänge zu erreichen. Durch die Verwendung unterschiedlicher Säulenmaterialien können verschiedene Trennmethoden eingesetzt werden: 1) die Adsorptionschromatographie (Normal-Phase-Chromatographie), 2) die Umkehrphasenchromatographie (Reversed-Phase-Chromatographie) und 3) die Ausschlusschromatographie. Der Trenneffekt beruht bei der Adsorptions- und der Umkehrphasenchromatographie auf der unterschiedlichen Polarität von stationärer und mobiler Phase. Die HPLC-Technik wird - auch gekoppelt mit anderen chromatographischen (Gaschromatographie) oder spektroskopischen (Infrarot-, Massen- oder Kernmagnetische Resonanz-Spektroskopie) Methoden - zur qualitativen und quantitativen Analyse und zur präparativen Trennung von Substanzen verwendet.

 

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