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Ausschlusschromatographie

Sammelbegriff für die folgenden chromatographischen Verfahren: Size Exclusion Chromatography (SEC), Gelpermeationschromatographie (GPC, organisches Elutionsmittel), Gelfiltrationschromatographie (GFC, wässriges Elutionsmittel), Gelchromatographie und Hochleistungsflüssigkeitschromatographie (HPLC) zur Analyse von Oligomeren und Polymeren. Die Probenmoleküle werden nach ihrer effektiven Molekülgrösse in Lösung, d.h. nach ihrem hydrodynamischen Volumen getrennt (Abb. 1 und 2). Es lassen sich Molekulargewichtsverteilungen von 102 bis 107 bestimmen und Mischungen von Molekülgrössen trennen, die 10 % voneinander abweichen. Das Säulenmaterial besteht aus kleinen, porösen Partikeln mit genau definierter Porengrösse.

Ausschlusschromatographie

Ausschlusschromatographie 1: Darstellung des Trennmechanismus. Die Moleküle C können ganz, die Moleküle B zur Hälfte und die Moleküle A gar nicht in die Pore eindringen. Die Elution erfolgt in der Reihenfolge A, B und C.

Ausschlusschromatographie

Ausschlusschromatographie 2: Chromatogramm von Styrol-Oligomeren. Der erste Peak entspricht dem Zwischenkornvolumen Vz, der letzte Peak dem Totvolumen V0 und die Peaks dazwischen dem Elutionsvolumen der Polymeren mit dem Polymerisationsgrad n von 14 bis 1. Die Differenz V0 - Vz entspricht dem Porenvolumen VP.

 

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