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Internationale Meterkonvention

1875 geschlossene zwischenstaatliche Vereinbarung mit dem ursprünglichen Zweck, die »internationale Einigung und Vervollkommnung des metrischen Systems zu sichern«. Sie dient heute der Verbreitung und der Vervollkommnung der Einheiten des Internationalen Einheitensystems (SI-System). Der Meterkonvention gehören heute (1999) 48 Staaten an, jedoch sind auch in den meisten anderen Ländern die metrischen Einheiten verbindlich oder fakultativ eingeführt. Die Organe der Konvention sind die mindestens alle sechs Jahre zusammentretende Generalkonferenz für Masse und Gewichte (CGPM) als höchstes und beschlussfassendes Gremium, das Internationale Komitee für Masse und Gewicht (CIPM), unterstützt durch eine Reihe von beratenden Komitees, sowie das Internationale Büro für Masse und Gewicht (BIPM). Das CIPM besteht aus 18 Experten der wissenschaftlichen Metrologie als persönlichen Mitgliedern, tritt mindestens alle zwei Jahre zusammen und leitet die wissenschaftlichen und technischen Arbeiten der Mitgliedsstaaten der Konvention, ferner beaufsichtigt es die Arbeit des BIPM. Das BIPM mit Sitz in Sèvres bei Paris hat die internationalen Prototypen aufzubewahren und zu kontrollieren, Vergleiche zwischen den nationalen und internationalen Prototypen auszuführen sowie die weltweit laufenden Präzisionsmessungen an physikalischen Grössen und Fundamentalkonstanten zu koordinieren und auch selbst auszuführen.

 

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