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Keimbildungsfeld

diejenige magnetische Feldstärke, bei der sich bei Absenken der Feldstärke von der Sättigung aus innerhalb eines Ferromagneten Keime bilden. Keime sind kleine Bereiche mit einer entgegengesetzt zur sonst homogenen Umgebung orientierten Magnetisierung. Sie sind Ausgangspunkt für die Ummagnetisierung durch Wandverschiebung und verursachen dadurch die relativ geringe Koerzitivfeldstärke vieler Stoffe. Keime entstehen wegen der hohen Energieschwelle bevorzugt an Einschlüssen, Korngrenzen und an der Probenoberfläche. Das Keimbildungsfeld hängt auf komplizierte Art von der spontanen Magnetisierung und den Winkeln zwischen den Grenzflächen und den kristallographischen Achsen ab.

 

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Keimbildung
KEK

 

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Weitere Begriffe : Coronium | Nucleotidpaarung | Bahnbeschleunigung

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