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Kodachrome Farbumkehrverfahren

Kodachrome-Filme enthalten im Unterschied zu anderen Farbumkehrfilmen in den drei unterschiedlich farb-sensibilisierten Einzelschichten keine y Farbkuppler. Diese werden nach der Entwicklung des negativen Silberbildes (Erstentwicklung) während der Zweitentwicklung dem Farbentwicklerbad zugesetzt. Dazu müssen sowohl Zwischenbelichtung wie Farbentwicklung in drei Einzelprozessen erfolgen: i. Belichtung der untersten, rotempfindlichen Schicht mit diffusem Rotlicht, anschließend chromogene Entwicklung unter Zusatz des Farbkupplers für Blaugrün; 2. Belichtung der oberen, blausensibilisierten Schicht mit blauem Licht (die darunterliegende Gelbfilterschicht schützt dabei die noch unbelichtete Mittelschicht), Entwicklung mit Gelb-Komponente; 3. Belichtung der mittleren grünempfindlichen Schicht mit weißem Licht (kann durch schleiernde Mittel im Entwicklerbad ersetzt werden), Entwicklung mit Purpur-Komponente. Nacheinander entsteht in jeder der drei Schichten zusammen mit dem Bildsilber das jeweils einfarbige Bild. Nach der Behandlung im Bleichfixierbad ergeben alle drei Schichten zusammen, analog dem Prinzip der subtraktiven - Farbmischung, das vielfarbige Diapositiv.

 

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