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Bandspeicher

Magnetbandspeicher. Magnetschichtspeicher in Form eines mit Eisenoxid beschichteten Polyesterbands zur Aufnahme großer Datenmengen (Massenspeicher). Die Bänder haben meist eine Breite von 12,7 mm (l2 Zoll) und können die Signale sowohl in digitaler Form als Impulse als auch in analoger Form als moduliertes Trägersignal speichern. Die Technik der Speicherung mittels B., zu denen im weiteren Sinne auch die Cassetten gehören (Heimcomputer), ist ähnlich der Technik, die von den normalen Band- oder Cassettengeräten für den Heimgebrauch bekannt ist. Die Zugriffszeiten sind wegen des seriellen » Zugriffs sehr lang (einige Sekunden bis Minuten); die Speicherkapazität je Spule (Durchmesser von 10’2 Zoll) kann bis zu einigen Gigabit betragen. B. sind deshalb als Massenspeicher sehr gut geeignet, zumal es keine preisgünstige alternative Lösung gibt. Magnetbänder werden häufig zum Datenaustausch zwischen verschiedenen Rechnern genutzt. Das setzt allerdings einheitliche technische Eigenschaften der Einrichtungen voraus, um die Kompatibilität zu gewährleisten (Spurdichte, Geschwindigkeit der Laufwerke, Art der Datenaufzeichnung, Darstellung der Zeichen usw.).

 

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