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Kybernetik

Von dem amerik. Mathematiker Norbert Wiener (1894-1964) begründete wiss. Disziplin, die sich mit der formalen, mathem. Beschreibung und der modellartigen Erklärung von dynamischen (kybernetischen) Systemen beschäftigt, besonders dann, wenn diese durch selbsttätige Regelung und Steuerung gekennzeichnet sind. Die allg. K. untersucht die grundlegenden Strukturen und Funktionen von Regelsystemen, nicht konkrete Besonderheiten physikalischer, techni scher, physiologischer und sozialer Systeme. Hauptdisziplinen sind: Systemtheorie, Theorie der Regelung und Steuerung, Informations-, Nachrichten- und Signaltheorie, Spieltheorie und Theorien zu automatischen Abläufen. vom Mathematiker N. Wiener in seinem Buch "Cybernetics" (1961) geprägter Begriff zur Bezeichnung eines Wissenschaftszweiges, der sowohl die Steuerung und Regelung von Systemen als auch die Signalübertragung und Datenverarbeitung umfasst. Der Grundbegriff der Kybernetik ist der Begriff der Information. Im Ursprung der Kybernetik liegt die empirische Feststellung, dass informationsverarbeitende Systeme in der Technik und in Lebewesen bis ins Detail analog konstruiert sind. Die Begriffe der Kybernetik sind daher im Idealfall abstrakt und lassen sich unabhängig vom Substrat mathematisch-logisch definieren.

 

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