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Lösung

ein homogenes Gemisch verschiedener Stoffe. Neben den idealen Lösungen kann man unterscheiden:

1) Lösung von Gasen in Gasen: aufgrund fehlender zwischenmolekularer Kräfte sind Gase unbegrenzt mischbar (Bsp. Luft, Generatorgas, Wassergas).

2) Lösung von Gasen in Flüssigkeiten (Absorption): Sie bildet sich um so leichter, je leichter sich die Gase verflüssigen lassen. Die Löslichkeit von Gasen in Flüssigkeiten nimmt mit steigender Temperatur ab.

3) Lösung von Gasen in Festkörpern: Einlagerung von Gasmolekülen in Zwischengitterplätze des Feststoffs, insbesondere Wasserstoff in Metallen und Legierungen.

4) Lösung von Flüssigkeiten in Flüssigkeiten: Flüssigkeiten können ineinander unlöslich, unvollständig löslich (Mischungslücke) oder unbegrenzt löslich sein.

5) Lösung von festen Stoffen in festen Stoffen: Die gelösten Bestandteile können entweder Gitterplätze im Kristallgitter des festen Lösungsmittels besetzen oder auf Zwischengitterplätzen (Einlagerungsverbindungen) liegen. (Legierungen, Mischkristalle)

6) Lösung von Feststoffen in Flüssigkeiten: für ideal verdünnte Lösungen gilt das Henrysche Gesetz. Während des Lösungsvorgangs lösen sich Ionen bzw. Moleküle aus der äusseren Schicht des festen Kristallgitters und werden mit Lösungsmittelmolekülen umgeben (Hydratation). Die gelösten Ionen bzw. Moleküle bewegen sich mit ihrer Solvathülle frei im Lösungsmittel.

 

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