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Magnus-Effekt

Ruft an sich drehenden, umströmenden Zylindern und Kugeln eine Kraft hervor, die senkrecht zur Anströmrichtung wirkt. Der M. -E. stabilisiert angeschnittene Tennis- und Golfbälle während des Fluges. Anton Flettner (1885-1961) hat mit dem nach ihm benannten Flettner-Rotor auf Wasserfahrzeugen nachweisen können, daß der M. -E. technisch nutzbar ist; eine vertikal das Schiff überragende angeströmte Röhre diente als Schiffsantrieb. Flettner-Rotoren könnten für Windkraftanlagen interessant werden. Strömungsmechanik, der nach H. G. Magnus benannte Effekt, dass bei starren Körpern, die in Stömungen rotieren, eine Kraft auf den Körper senkrecht zur Strömung wirkt, die in die Richtung zeigt, in der Strömungs- und Drehrichtung des Körpers gleich sind. Diese Kraft wird dynamischer Auftrieb genannt. Der Magnus-Effekt ist letztendlich eine Folge der Bernoullischen Gleichung: Die Strömung um den rotierenden Körper lässt sich als eine Überlagerung einer homogenen Strömung und eines Wirbels um den Körper verstehen. Aus diesem Grund ist die Strömungsgeschwindigkeit auf einer Seite des Körpers grösser als auf der anderen, was nach der Bernoullischen Gleichung zu einem Druckungleichgewicht und damit zu einer resultierenden Kraft führt.

Magnus-Effekt

Magnus-Effekt an einem umströmten rotierenden Zylinder.

 

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