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Zylinder
Rohrförmiges Bauteil, das in Maschinen und technischen Anlagen in der Regel Kolben aufnimmt, in den üblichen Kraftfahrzeugmotoren z. B. und in hydraulischen (Hydraulik) Geräten. Sie umschließen den Z. raum, lassen den Kolben in sich gleiten, den Kolbenringe gegen die Z. Wandung abdichten. Z. sind in der Regel hochgenaue Maschinenteile mit glatten und verschleißfesten (Verschleiß) Wandungen.
In der Fahrzeugtechnik:
Hohlkörper von kreisförmigem Querschnitt. Im Zylinder des Kraftfahrzeugmotors bewegt sich der Kolben zwischen seinen Totpunktlagen hin und her. Hub.
Im Modellbau:
Hohlraum des Verbrennungsmotors, in dem sich der Kolben bewegt, Hubkolbenmotor, Rotationskolbenmotor
Mathematische Methoden und
Computereinsatz, ein Körper, der von einer Zylinderfläche mit geschlossener
Leitkurve und zwei parallelen Ebenen, den Grundflächen des Zylinders, begrenzt
wird, wobei die Zylinderfläche durch Parallelverschiebung einer Geraden, der
Erzeugenden, längs einer Kurve, der Leitkurve, entsteht. Der einfachste Fall,
der gerade Kreiszylinder, hat als Grundfläche einen Kreis mit Radius r; seine Erzeugenden stehen senkrecht auf der
Grundfläche. Mantel M, Oberfläche S und Volumen V berechnen
sich hier zu M = 2p rh,
S = 2p r(r + h), V
= pr2h
(h: Höhe des Zylinders).
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