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Mayer

Johann Tobias, deutscher Mathematiker und Astronom, *17.2.1723 Marbach am Neckar, †20.2.1762 Göttingen; ab 1751 Professor in Göttingen, ab 1754 Direktor der dortigen Sternwarte; einer der erfolgreichsten Astronomen (Autodidakt) des 18. Jahrhunderts; konstruierte mehrere Messinstrumente, darunter den Spiegelkreis, eine Weiterentwicklung des Spiegelsextanten; gab die ersten auf Messungen beruhenden vollständigen Mondkarten heraus und führte die selenographischen Koordinaten ein; schuf eine Theorie der Mondbewegung und mass die Eigenbewegungen von Sternen.

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Mayer, Johann Tobias

Biographien, Julius Robert von, deutscher Arzt und Naturforscher, *25.11.1814 Heilbronn, †20.3.1878 Heilbronn; 1840-41 Schiffsarzt (auf einer Reise nach Java), danach als praktischer Arzt in Heilbronn tätig; erkannte auf der Schiffsreise, dass die Farbunterschiede zwischen dem (hellroten) arteriellen und (dunkelroten) venösen Blut (arterio-venöse Differenz) in den Tropen geringer ausfallen als in gemässigten Klimazonen und deutete dies richtig als eine verminderte Sauerstoffausnutzung infolge der geringeren Notwendigkeit zur Wärmeproduktion; leitete daraus 1842 die Äquivalenz von mechanischer Arbeit und Wärme ab (erster Hauptsatz der Thermodynamik) und berechnete (1845) das mechanische Wärmeäquivalent aus der Differenz der spezifischen Wärmen von Gasen; formulierte in diesem Zusammenhang 1845 das Gesetz von der Erhaltung der Energie (Energiesatz).

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Mayer, Julius Robert

 

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