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Meyer

Biographien, Julius Lothar, deutscher Chemiker, *19.8.1830 Varel, †11.4.1895 Tübingen; 1866-68 Professor in Eberswalde, danach in Karlsruhe, ab 1876 in Tübingen; stellte 1869 unabhängig von D.I. Mendelejew das Periodensystem der Elemente auf; bestätigte das Massenwirkungsgesetz, fand eine Periodizität bei der Abhängigkeit des Atomvolumens vom Atomgewicht und berechnete 1883 die Atomgewichte neu.

2) Stefan, österreichischer Physiker, *27.4.1872 Wien, †29.12.1949 Bad Ischl; Studium der Chemie und Physik an der Wiener Universität, 1896 Promotion, Assistent von Boltzmann, 1899 Habilitation, 1902-11 Lehrtätigkeit am Wiener Konservatorium, 1908 ausserordentlicher und ab 1920 ordentlicher Professor am Zweiten Physikalischen Institut der Wiener Universität. Nach der Annexion Österreichs und der Einführung der nationalsozialistischen Rassengesetze musste Meyer 1938 seine Professur niederlegen und auch als Direktor des Wiener Radium-Instituts zurücktreten. Er gehört zu den Pionieren der Radioaktivitätsforschung und erwarb sich grosse Verdienste um die Institutionalisierung und die internationale Zusammenarbeit dieses Forschungsgebiets. Die gemeinsam mit E.v. Schweidler verfasste Monographie Radioaktivität (1916) wurde zu einem Standardwerk.

Meyer

Meyer, Julius Lothar

 

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