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Monoprint

Bezeichnung für ein fotografisches Unikat im Bereich frei gestaltender Fotografie. Geprägt wurde der Begriff für Farbbilder, die mit Hilfe des Polychromators (Kristallo-graphik,), eines von Manfred P. Kage (geb. 1935) entwickelten Spezialprojektors für farblose und transparente mikroskopische Präparate, erzeugt werden. Das Bild des in polarisiertem Licht auf eine weiße Fläche projezierten Motivs verwandelt sich durch Drehen an einem Polarisator stufenlos in seinen durch das polarisierte Licht erzeugten Farbmustern. Jede der entstehenden Varianten kann unmittelbar auf ein die Projektionsfläche ersetzendes Farbpapier belichtet und zum Farbbild entwickelt werden. Die farbliche Wiedergabe des Motivs läßt sich, wenn der Polarisator erst einmal weitergedreht ist, nicht mehr völlig identisch wiederholen (deshalb »Monoprint«). Die hervorragende Schärfe der Strukturen und die Brillanz der Farben beruhen auf dem sehr direkten Weg einer unmittelbaren Bildentstehung (allein mit dem Projektionsobjektiv).

 

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