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Nahwirkungstheorie

Elektrodynamik und Elektrotechnik, im Gegensatz zur Fernwirkungstheorie eine Theorie, bei der alle Kraftwirkungen auf lokale Wechselwirkungen zwischen geladenen Körpern und Feldern bzw. Feldpartikeln zurückgeführt werden; die Fernwirkungstheorien gehen von einer instantanen Kraftwirkung über beliebige Entfernungen aus und schreiben nur den Ladungen Realität zu. Die erste Nahwirkungstheorie war die von M. Faraday um 1840 aufgestellte Theorie der Elektrostatik, in der erstmals der Feldbegriff eingeführt wurde (Feldtheorie). Die von J.C. Maxwell aufgestellte Theorie des Elektromagnetismus ist eine Weiterentwicklung des Faradayschen Ansatzes; eine direkte Konsequenz ist die endliche Ausbreitungsgeschwindigkeit der elektromagnetischen Wellen. Die Quantenmechanik besitzt nichtlokale Eigenschaften, da verschränkte Zustände auch in beliebiger Entfernung korreliert sein können (EPR-Paradoxon).

 

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