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NASA

Luft- und Raumfahrttechnik, National Aeronautics and Space Administration, US-amerikanische Weltraumbehörde, die 1958 in den Vereinigten Staaten als Reaktion auf den »Sputnik-Schock« gegründet wurde, mit der Aufgabe das zwischen den einzelnen militärischen Gattungen aufgespaltene Raketen- und Raumfahrtprogramm der Vereinigten Staaten zu koordinieren. Das Aufgabengebiet der NASA umfasst dabei: 1. die Erweiterung der Kenntnisse über Erdatmosphäre und Weltraum, 2. Entwicklung und Betrieb sowie die Verbesserung von Leistung, Geschwindigkeit, Sicherheit und Effizienz von Flug- und Raumfahrzeugen aller Art, 3. die Nutzbarmachung naturwissenschaftlicher Erkenntnisse aus der Raumfahrtforschung sowie, auf lange Sicht, des Weltraumes als neuen Lebensraumes, 4. die Kooperation mit anderen weltraumfahrttreibenden Nationen. Zur Erfüllung dieses Aufgabenspektrums stehen der NASA mit Sitz in Washington D.C. insgesamt elf wissenschaftliche Aussenstellen mit jeweils genau abgegrenzten Aufgabenbereichen zur Verfügung. Zu Zeiten des Mitte der sechziger Jahre mit Hochdruck vorangetriebenen Apollo-Programms verfügte die Behörde über mehr als 35 000 eigene Bedienstete und ein Budget von annähernd fünf Prozent des gesamten US-amerikanischen Haushalts. Mitte der neunziger Jahre lagen diese dann nur noch bei knapp einem Prozent.

 

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