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Pound-Rebka-Snyder-Experiment

Relativitätstheorie und Gravitation, ein 1960 und 1965 an der Harvard-Universität (USA) durchgeführtes Experiment zur erstmaligen Messung der von der Allgemeinen Relativitätstheorie vorhergesagten Gravitations-Rotverschiebung. Dafür wurde die Methode der Mössbauer-Spektroskopie verwendet, wobei sich der Absorber im Abstand von 22,5 m senkrecht über dem Emitter, einer 57Fe-Quelle (Gammastrahlung bei 14,4 keV), befand. Die bei dem Experiment gemessene Rotverschiebung der Gammastrahlung durch das Gravitationsfeld der Erde stimmte mit einer Genauigkeit von 1 % mit dem theoretischen Wert überein. Damit stellt das Pound-Rebka-Snyder-Experiment nach den Messungen der gravitativen Lichtablenkung und der Periheldrehung des Merkur die dritte wichtige experimentelle Bestätigung der Allgemeinen Relativitätstheorie dar.

 

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