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Pyranometer

Energietechnik, regenerierbare Energiequellen, gängigstes Instrument zur Messung der globalen Sonneneinstrahlung (Globalstrahlung). Es besteht aus einer schwarzen Metallfläche, die horizontal unter einer hemispherischen Glaskuppel angebracht wird. Eine Reihe von Thermopaaren, die üblicherweise zur Erhöhung der Empfindlichkeit zur Bildung einer Thermosäule in Reihe geschaltet werden, weisen die Sonneneinstrahlung über die Temperaturerhöhung des metallischen Strahlungsempfängers nach. Das »warme« Ende der Thermosäule wird an der Unterseite des Strahlungsempfängers angebracht, während der Referenzkontakt entweder auf einer weissen Referenzfläche nahe der Messfläche oder an einem elektronischen Kaltübergang (»cold junction«) angeschlossen wird. Der Vorteil eines Pyranometers gegenüber einem photovoltaischen Strahlungsmesser besteht vor allem in der völlig flachen spektralen Absorptionscharakteristik im Bereich des Sonnenspektrums (siehe Abb.).

Pyranometer

Pyranometer 1: Spektrale Empfindlichkeit eines Pyranometers (2), Sonnenspektrum (1) sowie spektrale Empfindlichkeit eines photovoltaischen Strahlungsdetektors (3). Man erkennt, dass das Pyranometer über den gesamten relevanten Spektralbereich eine praktisch flache Charakteristik hat.

Pyranometer

Pyranometer 2: Handelsübliches Pyranometer.

 

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