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Satellit

Allg. ein Körper, der einen anderen auf einer räumlichen Bahn umkreist. In der Astronomie spricht man von Monden, die Planeten umrunden. Mit dem »Sputnik« gelang es den Sowjets am 4. Oktober 1957, den ersten künstlichen S. in eine Erdumlaufbahn (Erdsatellit) zu schießen. S. umkreisen antriebslos z. B. die Erde, einerseits durch die Erdanziehung, andererseits durch ihre eigene Zentrifugalkraft (Fliehkraft) auf ihren Bahnen gehalten. Die Bahn eines »geostationären« S. , der von der Erde aus betrachtet seinen Standort beibehält, verläuft von Ost nach West parallel zum Äquator in einer Höhe von rund 37500 km. Militärische S. werden zu Aufklärungs- und Kommunikationszwecken eingesetzt. Die zivilen S. lassen sich je nach Aufgabenstellung einteilen in: wissenschaftliche S. zur Erforschung der Umgebung der Erde und ihrer Oberfläche (Fernerkundung), astronomische S. zur Erforschung des Sonnensystems und seiner Planeten, meteorologische S. zur Wetterbeobachtung, Nachrichten-und Navigationss. (Satellitenkommunikation). S. werden von Raketen auf ihre Umlaufbahn befördert.

 

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