A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

 

 

Störstelle

Engl. impurit. Oft auch ungenau als Verunreinigungen bezeichnet. Fremdatome im Gitter eines Halbleiters, die entweder Wirtsgitteratome substituieren oder einen Zwischengitterplatz einnehmen. Die wichtigsten S. sind Donatoren und Akzeptoren, die über Dotierung mit Fremdelementen in das Gitter eingebaut werden. Im weiteren Sinn gehören zu den S. jedoch auch Fehlstellen im Gitter, d. h. unbesetzte Gitterplätze bzw. Eigen- oder Fremdatome auf normalerweise nicht besetzten Plätzen (Zwischengitteratome). Derartige Fehlstellen können ebenfalls Donatoren oder Akzeptoren bilden. Daneben stellen auch Versetzungen und andere Kristallbaufehler S. dar. Darüber hinaus führen die unvermeidlichen Störungen des Kristalls an der Oberfläche zu einer Veränderung der Bindungsverhältnisse, die i.allg. zu Oberflächenzustän-den Anlaß geben. Auch diese können als S. wirken. Energetisch liegen S. innerhalb der verbotenen Zone.

 

<< vorhergehender Begriff
nächster Begriff >>
Störspannungsabstand
Störstellen

 

Diese Seite als Bookmark speichern :

 

Weitere Begriffe : ESCAAtom- und Molekülphysik | Bindungsordnung | Wirkungslinie

Übersicht | Themen | Unser Projekt | Grosse Persönlichkeiten der Technik | Impressum | Datenschutzbestimmungen