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Strahlungsgürtel

Astronomie und Astrophysik, Bereiche der Magnetosphäre eines Planeten, in denen Elektronen und Protonen, aber auch ionisierte Atome schwererer Elemente eingefangen sind. Die elektrisch geladenen Partikeln bewegen sich spiralförmig um die Magnetfeldlinien und oszillieren zwischen den Magnetpolen. Dabei senden die Teilchen Synchrotronstrahlung aus, die ihre Entdeckung bei den Planeten des Sonnensystems ermöglichte. Die Erde enthält zwei derartige Strahlungsgürtel, die als Van-Allen-Gürtel bezeichnet werden. Der innere Gürtel erstreckt sich zwischen 1000 und 5000 km über der Erdoberfläche und enthält Teilchen des Sonnenwindes sowie der Erdatmosphäre. Der äussere Gürtel liegt zwischen 15 000 und 25 000 km Höhe und enthält überwiegend die Partikeln des Sonnenwinds. Auf Grund der hohen Strahlungsintensität sowie der elektrischen Ladungen bilden die Strahlungsgürtel eine Gefahr für die Instrumente der Raumsonden, welche die Strahlungsgürtel durchqueren.

 

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