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Strand Paul

(geb. 1890 New York, f 1976 Paris) Studium der Fotografie in New York 1907-1909. Strand war Schüler von Lewis W. Hine an der Ethical Culture High School. 1909 Eröffnung eines eigenen Studios. Durch Vermittlung von Alfred Stieglitz wurde er Mitglied der Photo-Secession. Strand gilt als engagierter Vertreter des Neuen Realismus (1917) in der Fotografie, später auch des Films, denn er arbeitete abwechselnd als Fotograf und Filmemacher. Um 1926 begann er Pflanzen zu fotografieren. Er verfolgte dabei ähnliche Ziele, wie sie die Vertreter der Neuen Sachlichkeit {Ren-ger-Patzsch, Bloßfeldt) in Deutschland anstrebten. 1932 übersiedelte Strand nach Mexiko, wo er Direktor einer Abteilung für Foto und Film bei der mexikanischen Regierung wurde. Er kehrte 1935 wieder nach New York zurück und begann Dokumentarfilme zu drehen. 1945 präsentierte das Museum of Modern Art, New York, mit großem Erfolg eine Einzelausstellung des Fotografen. Nach 1946 verfaßte Strand Beiträge und Bildbände über New England, Frankreich, Italien, Ägypten, Marokko u. a. Weitere Publikationen: Ghana, an Af-rican Portrait. 1976 - P.S./Tomkins, Sixty years of photography. 1976 -The Mexican Portfolio, o. J. Literatur: Monographie P.S. 1971 -Hazel Strand/Hoffmann, P.S. A retro-spective monograph. 1972.

 

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