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Synapse

Biophysik, verdickte Endigung von Neuronen, welche den Kontakt zu anderen Nervenzellen, Muskelzellen, Drüsenzellen etc. herstellt und der Übertragung elektrischer Signale dient. Dabei ist die Synapse nicht mit diesen verwachsen, sondern durch den synaptischen Spalt von der Zielzelle getrennt. Man unterscheidet elektrische und chemische Synapsen. Bei elektrischen Synapsen ist der Spalt sehr eng, und die Erregung des Membranpotentials springt direkt auf die Membran (Membranen, biologische) der Nachbarzelle über. Bei chemischen Synapsen führt die Ankunft des Aktionspotentials zur Ausschüttung von Botenstoffen (Mediatoren) in den synaptischen Spalt. Deren Interaktion mit Rezeptoren der postsynaptischen Membran führt schliesslich auch zur Generation eines Aktionspotential an der Membran der Zielzelle.

Synapse

Synapse: Summation, Hemmung und Bahnung. An verschiedenen Synapsen einer Nervenzelle eintreffende Impulse können sich in unterschiedlicher Weise in ihrer Wirkung beeinflussen. So können über ein Erregungsaxon (1) kurz hintereinander eintreffende, »unterschwellige« Impulse (a) summiert werden (zeitliche Summation) und an der Nervenzelle ein Aktionspotential (A) auslösen. Laufen die Impulse (b) über verschiedene Erregungsaxone (1, 2), so entsteht ein Aktionspotential (B) durch räumliche Summation. Impulse (c) vom Hemmaxon (3) können die Wirkung erregender Impulse (d) blockieren (Hemmung). Von Bahnung spricht man, wenn ein Impuls (e) das Ansprechen (C) der Nervenzelle auf einen etwas später eintreffenden Impuls ermöglicht.

 

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