A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

 

 

Unnilquadium

Chemie, Physikalische Chemie, Rutherfordium, Unq, Rf, Element der Nebengruppe IV des Periodensystems. Der systematische Name des Elements leitet sich von der lateinischen Bezeichnung seiner Ordnungszahl 104 ab. Es ist ein künstliches, radioaktives und extrem instabiles Element, das erstmalig 1964 in Dubna hergestellt und 1969 von A. Ghiorso (Berkeley) identifiziert wurde. Bis jetzt sind sieben Isotope mit den Massenzahlen 254-259 und 261 bekannt (siehe Tab.). Unnilquadium wird durch künstliche Elementumwandlung hergestellt, wie z.B. beim Beschuss von Californium-Targets mit beschleunigten Kohlenstoffkernen (12C: 71 MeV; 13C: 69 MeV) oder von Curium mit beschleunigten Sauerstoffkernen (90-100 MeV):

Unnilquadium

Unnilquadium

Unnilquadium

Diese Unq-Isotope sind a-Strahler und zerfallen in ebenfalls radioaktive, kurzlebige Tochtersubstanzen. Das Isotop Unnilquadium wird auch bei der sanften Fusion von Bleitargets mit beschleunigten Titankernen unter Aussendung eines Neutrons erhalten:

Unnilquadium

Unnilquadium: Wichtige Isotope.

Unq-Isotop

Halbwertszeit T1 / 2 [s]

Zerfallsprodukt

Unnilquadium

4,5

Unnilquadium

Unnilquadium

3

Unnilquadium

Unnilquadium

65

Unnilquadium

 

 

 

<< vorhergehender Begriff
nächster Begriff >>
Unnilpentium
Unnilseptium

 

Diese Seite als Bookmark speichern :

 

Weitere Begriffe : Geoelektrik | Handregeln | Helladaption

Übersicht | Themen | Unser Projekt | Grosse Persönlichkeiten der Technik | Impressum | Datenschutzbestimmungen