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Warburg

Biographien, Emil, deutscher Physiker, *9.3.1846 Altona, †28.7.1931 Grunau/Bayreuth; Studium der Chemie und Physik in Heidelberg und Berlin, dort 1867 Promotion bei G. Magnus und 1870 Habilitation; 1872 a.o. Professor an der Universität Strassburg, 1876 Ordinarius an der Universität Freiburg und ab 1895 an der Universität Berlin; 1905-1922 Präsident der Physikalisch-Technischen Reichsanstalt in Berlin; gehörte zu den einflussreichsten und bedeutendsten Physikern seiner Zeit; frühe Forschungen zur Reibung und Wärmeleitung stark verdünnter Gase, wobei ihm (z.T. gemeinsam mit A. Kundt) wichtige experimentelle Bestätigungen der kinetischen Gastheorie gelangen, u.a. Messungen der Atomwärme für einatomige Gase und der Nachweis der Druckunabhängigkeit der inneren Reibung von Gasen; 1880 Entdeckung und Erklärung der Hystereseschleife von ferromagnetischen Stoffen und Formulierung des »Warburgschen Gesetzes« über die bei der Ummagnetisierung entstehende Wärme; darüber hinaus Pionierbeiträge der Quantentheorie, z.B. photochemische Bestätigung des Einsteinschen Äquivalenzgesetzes, womit zugleich die quantitative Photochemie begründet wurde; Sein »Lehrbuch der Experimentalphysik« war für lange Zeit ein Standardwerk der Physikausbildung, wie Warburg selbst zum Haupt einer der bedeutendsten Physikerschulen an der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert wurde.

Warburg

Warburg, Emil

 

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