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Zapfen

Sinneszellen in der menschlichen Netzhaut mit besonderer Funktion der Sehschärfe und des Farbsinns. Die flaschenähnlichen Z. befinden sich vorwiegend in der Netzhautgrube und bilden hier ein regelmäßiges Zapfenmosaik von etwa 30 000 Z. mit einem Einzeldurchmesser von 0,0015 mm. Von diesen Sinneszellen ist jede einzelne an eine Ganglienzelle angeschlossen, während in der übrigen Netzhaut mehrere Sehzellen mit einer einzigen Ganglienzelle verbunden sind. In der Peripherie der Netzhaut fehlen die Zapfen. Zusammen mit den Stäbchen bilden die Z. ein sich gegenseitig ergänzendes Rezeptorsystem und stellen damit die sinnesphysiologische Grundlage für die Reizaufnahme bei Leuchtdichten von 105 cd/m2 bis zu 0,01 cd/m2 dar, sie sind damit vorwiegend für das Tagessehen und die Farbwahrnehmung verantwortlich. Optik Auge.

 

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