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äussere Konversion

Erzeugung freier Elektronen durch Wechselwirkung von Gammastrahlung mit Materie. Als Erzeugungsmechanismen sind der Photoeffekt, der Compton-Effekt und die Paarbildung von Bedeutung.

Im ersten Fall geht die gesamte Energie des Gammaquants mit einem Elektron über, im zweiten Fall nur ein Teil, wobei ein neues, niedriger-energetisches Gammaquant erzeugt wird, während beim dritten Prozess ein Elektron-Positron-Paar entsteht. Für niedrige g-Energien etwa unterhalb 0,5 MeV ist der Photoeffekt dominierend, bis etwa 5 MeV der Compton-Effekt, und bei höheren Energien überwiegt die Paarbildung.

Auf der äusseren Konversion beruht die Energieabgabe von Gammastrahlung beim Durchgang durch Materie; dies wird für den Nachweis und die Spektroskopierung von g-Strahlung mit Hilfe entsprechender Detektoren verwendet (Gammaspektroskopie).

 

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