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Elektron
Elektrisch negativ geladenes Elementarteilchen, Träger der elektrischen Elementarladung e0 (Ladungsträger). In einem neutralen Atom kompensiert die aus E. (Ladung e^ = 1, 6-1019 A s, Masse me 0, 91 10"27 g) bestehende Atomhülle die Ladungen des positiv geladenen Atomkerns. In Festkörpern vermitteln die E. darüber hinaus die Bindungskräfte zwischen den einzelnen Atomen im Gitter des Kristalls (Kristallstruktur). Freie E. (Leitungselektronen) entstehen in einem Halbleiter z. B. dadurch, daß die ursprünglich gebundenen E. (Valenzelektronen) durch Energiezufuhr (thermische oder andere Anregung) örtlich vom Atomrumpf gelöst, d. h. ionisiert werden (Leitungsmechanismus; Generation).
Teilchenphysik, zur Familie der
Leptonen gehörendes elementares Fermion (Elementarteilchen). Das Elektron hat
eine Masse von 511 keV / c2,
entsprechend 9,1096 ×
10-31 kg (5,4859 × 10-4 amu), eine Ladung
entsprechend der Elementarladung von 1,60219 × 10-19 C und trägt als
Fermion einen Spin von 1 / 2 . Das Elektron unterliegt der starken und
elektroschwachen Wechselwirkung. Der Name leitet sich aus dem griechischen Wort
für Bernstein ab. J.J. Thomson entdeckte das Elektron in den Jahren 1897-1899
im Rahmen seiner Versuche zur Bestimmung des Ladungs-Masse-Verhältnisses e / m für Kathodenstrahlen.
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