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Antiferromagnetika

Antiferromagnete, Festkörper, die unterhalb einer Übergangstemperatur, der Néel-Temperatur TN, Antiferromagnetismus zeigen. Die Atome der Antiferromagnetika müssen nicht-abgeschlossene innere Elektronenschalen aufweisen (Übergangselemente). Beispiele sind Chrom, Mangan, die Lanthanoide Neodym, Samarium und Europium sowie die Oxide der 3d-Übergangselemente (wie Eisen(II)-, Kobalt(II)- oder Mangan(II)-Oxid) und deren Salze, z.B. Nickelsulfat. In vielen Fällen ist die paramagnetische Néel-Temperatur Q grösser als die antiferromagnetische. Im Rahmen einfacher Modelle wie der Molekularfeldnäherung besteht für Antiferromagnete mit Q/TN > 1 auch innerhalb eines Untergitters eine antiferromagnetische Kopplung der Magnetmomente.

Antiferromagnetika: Antiferromagnetische und paramagnetische Néel-Temperatur TN bzw. Q einiger Materialien.

Chemische Formel

TN [K]

Q [K]

Q / TN

MnO

116

610

5,3

MnF2

67

82

1,24

FeO

195

570

2,9

FeCl2

24

48

2,0

FeCO3

35

14

0,4

CoO

291

330

1,14

 

 

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