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Brueckner-Theorie

Methode zur Behandlung von Korrelationen zwischen den Nukleonen im Kern. Dabei wird nicht die Bewegung eines Nukleons im Potential der anderen betrachtet, sondern die korrelierte Bewegung zweier Nukleonen im Potential der anderen.

Damit konnte gezeigt werden, dass eine weitgehend unabhängige Bewegung der Nukleonen trotz der kurzreichweitigen Kernkräfte möglich ist. Die Grundlage dafür bietet das Pauli-Prinzip, nach dem die Mehrzahl der Nukleonenstösse ohne Energieaustausch abläuft, weil die möglichen Endzustände, die die Nukleonen nach einem Energieaustausch besetzen würden, bereits besetzt sind.

Mit entsprechenden Annahmen über die Kernkräfte sind Berechnungen der Kernstruktur, insbesondere der Dichte und der Energie je Teilchen von nicht durch Oberflächen begrenzter Kernmaterie möglich, die auch zu brauchbaren Werten für Kernmaterie führen und damit insbesondere die Absättigung erklären.

 

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