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Carr-Purcell-Meiboom-Gill-Sequenz

CPMG, weit verbreitete Methode in der Puls-NMR zur Bestimmung der Spin-Spin-Relaxationszeit T2. Bei dieser Methode werden in relativ kurzen Abständen (typischerweise zwischen etwa 100 ms und einigen ms) Spin-Echos erzeugt. Vorteile dieses Vorgehens sind zum einen die Schnelligkeit, da der ganze transversale Magnetisierungsabfall mit einem einzelnen Anregungsvorgang ausgelesen wird, und zum anderen die relativ geringe Empfindlichkeit gegen Diffusionseffekte, da bei der Relaxationszeitbestimmung mit einzelnen Spin-Echos im Exponenten des Signalabfalls ein Fehlerterm auftritt, der proportional zur dritten Potenz der Echozeit ist. Bei der CPMG-Methode hängt der diffusionsbedingte Fehler nur linear von der Zeit ab und kann durch kurze Pulsabstände sehr klein gehalten werden.

Um eine Kumulation von Ungenauigkeiten des Drehwinkels der p-Pulse bei den Spin-Echos zu vermeiden, werden die Spin-Echos üblicherweise mit HF-Pulsen erzeugt, deren B1-Feld senkrecht auf dem des ursprünglichen Anregungsimpulses steht und abwechselnd ein negatives und positives Vorzeichen hat.

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Carr-Purcell-Meiboom-Gill-Sequenz

 

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