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Diac

Zweirichtungs Thyristordiode. Mehrschichtbauelement, das durch Überschreiten einer bestimmten AnodenKatoden-Spannung in beiden Stromrichtungen vom nichtleitenden in den leitenden Zustand geschaltet werden kann. Der D. besteht aus drei oder fünf Gebieten wechselnden Leitfähigkeitstyps. Der Aufbau aus drei Gebieten entspricht einer Antiparallelschaltung zweier pn-Dioden (pnp-Transistor ohne Basisanschluß), der aus fünf Gebieten einer Antiparallelschaltung von zwei Thyristoren (Triac) ohne Steuerelektrode. Im Gegensatz zu den Thyristoren und Triacs erfolgt die Zündung des D. durch Überschreiten der Kippspannung. D. werden zur Steuerung von Wechselströmen, vor allem aber zur Erzeugung von Zündimpulsen für Thyristoren und Triacs eingesetzt. ein bidirektionaler Halbleiterschalter ohne Steuerelektrode. Er schaltet durch, sobald die anliegende Spannung einen Wert von typischerweise 20 bis 30 V überschreitet. Im einfachsten Fall ist ein Diac aus drei Schichten n-p-n (Triggerdiode) aufgebaut. Hier ist die Spannung im durchgeschalteten Zustand (Haltespannung) relativ hoch. Eine Verbesserung wird mit einer Fünfschichtanordnung erreicht, die im Prinzip zwei antiparallelgeschaltete Thyristoren ohne Gate darstellt.

 

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