|
Spannung
1. Die auf eine bestimmte Fläche wirkende Kraft während der Belastung eines Bauteils. Die senkrecht zu einer Fläche wirkende Sp. nennt man Normalspannung, die in ihrer Richtung wirkende Schubspannung, die an einer Kerbe des Werkst, auftretende wird als Kerbspannung bezeichnet. 2. In der Elektrotechnik versteht man darunter die elektrische Spannung, die mit U bezeichnet und in Volt (V) gemessen wird. Die Sp. ist die Ursache des elektrischen Stroms in einem Stromkreis (Elektromotorische Kraft). Das Ohmsche Gesetz (Widerstand) verknüpft die drei Hauptgrößen der Elektrizität: Spannung, Stromstärke (Ampere) und Widerstand, miteinander. Entsprechend der Stromart spricht man von Wechselspannung (Wechselstrom), Gleichspannung (Gleichstrom), von Niederspannung bei weniger alskV, von Hochspannung bei überkV, von Höchstspannung bei über 110 kV.
Elektrodynamik und ElektrotechnikKlassische
Mechanik,
1) Mechanik: bezeichnet den Quotienten aus einer Kraft F und der Fläche A, an der
die Kraft angreift. Man kann eine Spannung zerlegen in eine Normalspannung s,
die senkrecht auf der Fläche steht, und eine Tangentialspannung oder
Schubspannung t, die parallel an der Fläche angreift (siehe Abb.). Falls
die Kraft in mehrere Richtungen gleichzeitig wirkt, z.B. bei einem Gas auf alle
Wände eines Behälters, so wird der Begriff des Drucks anstelle von Spannung
benutzt. Die SI-Einheit von Spannung und Druck ist das Pascal: 1 Pa = 1 N / 1m2. In technischen
Anwendungen werden oft noch alte Einheiten wie Torr und bar gebraucht.
2) Elektrodynamik: elektrische Spannung, magnetische
Spannung. (Effektivwerte von Wechselstromgrössen)

Spannung: a) Normalspannungen sk
an der Fläche l, m; b)
Schubspannungen tkl an der Fläche l,
m.
<< vorhergehender Begriff |
|
nächster Begriff >> |
|
|
|
Diese Seite als Bookmark speichern :
|