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DRAM

Engl. Abk. für dynamic random access me-mory, dynamischer Speicher mit wahlfreiem Zugriff. RAM, bei dem die gespeicherten Informationen in zyklischen Abständen auf gefrischt werden müssen (refresh). Moderne D. sind aus Eintransistor-Spei-cherzellen matrixförmig aufgebaut. Da das eigentliche Speicherelement ein Kondensator ist und jeder Kondensator durch Leckströme Ladungsverluste erleidet, ist nach einer gewissen Zeit (10... 50 ms) eine Neuaufladung notwendig. Vorteile der D. im Vergleich zum SRAM sind ihr geringerer Leistungsverbrauch und ihr geringerer Flächenbedarf je Speicherzelle. D. führt zu einem höheren Integrationsgrad und zu geringeren Kosten je Bit. Nachteilig wirkt sich der o. g. Refresh-Zyklus aus, der schaltungstechnisch eine gesonderte Refresh-Logik (Steuerung der Refresh-Zy-klen) benötigt. Ist diese Refresh-Logik mit auf dem Chip integriert, so spricht man von pseudostatischen bzw. quasistatischen RAM. dynamisches RAM.

 

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Draper

 

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Weitere Begriffe : Callier-Effekt | Villain-Modell | Sternsensor

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