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Duane-Huntsches Verschiebungsgesetz

Optik, Beschreibung der umgekehrten Proportionalität zwischen minimaler Wellenlänge lmin und Beschleunigungsspannung U beim inversen Photoeffekt:

Duane-Huntsches Verschiebungsgesetz

(h ist das Plancksche Wirkungsquantum, c0 die Lichtgeschwindigkeit und e die Elementarladung). Diese 1916 zuerst von W. Duane und F.L. Hunt gemessene Beziehung gibt an, dass u.a. zum Erzeugen von Bremsstrahlung einer bestimmten Wellenlänge eine Mindestbeschleunigungsspannung, nicht aber eine minimale Elektronendichte notwendig ist (Abb. 1). Umgekehrt ergibt sich bei konstanter Wellenlänge ein kontinuierliches Röntgenspektrum mit einer scharfen Kante nur auf der kurzwelligen Seite (Abb. 2). Mit höheren Spannungen steigt dabei die Gesamtintensität an. Das Duane-Huntsche Verschiebungsgesetz bestätigt A. Einsteins Theorie des Lichts als Korpuskeln (Lichtquanten, Quantenoptik) und ermöglicht die experimentelle Bestimmung des Planckschen Wirkungsquantums.

Duane-Huntsches Verschiebungsgesetz

Duane-Huntsches Verschiebungsgesetz 1: Spektrale Leistung monochromatischer Röntgenstrahlung verschiedener Wellenlängen l als Funktion der Beschleunigungsspannung U.

Duane-Huntsches Verschiebungsgesetz

Duane-Huntsches Verschiebungsgesetz 2: Kontinuierliches Röntgenspektrum (Bremsspektrum) mit überlagertem Linienspektrum für verschiedene Spannungen U.

 

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