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dynamische Differenzkalorimetrie

Chemie, Physikalische Chemie, DDK, thermische Analyse-Methode, die mechanische Eigenschaften einer Probe in Abhängigkeit von der Temperatur misst, während die Probe unter der Wirkung einer periodischen Kraft (Be- und Entlasten, Biegeschwingung) steht. Die zugeführte thermische Energie führt z.B. zu Änderungen der Kristallstruktur oder zu Bewegungen des Kristallgitters, die sich makroskopisch in messbaren Dimensions- oder Volumenänderungen zeigen. Das viskoelastische Verhalten einer Probe wird unter der Einwirkung einer sinusförmigen Deformationskraft in Abhängigkeit von der Temperatur untersucht. Das komplexe Elastizitätsmodul E * setzt sich aus der elastischen Komponente E ¢  (Speichermodul: Teil der aufgenommenen mechanischen Energie, der wieder abgegeben wird) und der viskosen Komponente E ²  (Verlustmodul: Teil der aufgenommen mechanischen Energie, der bei der Deformation in Wärme verloren geht) zusammen: E * = E ¢  + iE ² . Die Dämpfung (Verlustwinkel tan d) entspricht dem Verhältnis E ² /E ¢ .

dynamische Differenzkalorimetrie

dynamische Differenzkalorimetrie: Thermogramm einer amorphen Substanz. Durch Temperaturerhöhung verändert sich das Bewegungsverhalten von Strukturelementen, das sich in Stufen in der Kurve des Speichermoduls E ¢  und in Peaks im Verlustwinkel tan d äussert (Tb: b-Relaxation, Tg: Glasübergang).

 

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