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Dämpfung

dynamische Kenngröße bei schwingungsfähigen Systemen für das Abklingen einer Schwingung. In der ModellFernsteuerung spielt die D. eine Rolle a) bei den Schwingkreisen im Sender und Empfänger sowie b) bei den Regelschaltungen im Super und im Servo. So muß z. B. ein Servo elektrisch gedämpft werden, damit es nicht selbst ins Schwingen gerät (Pendeln um die Nullage), aber auch schnell und ohne Überschwingen genau stellt. Die D. des Servos wird auf die Daten des Motors (Drehzahl, Eigendämpfung), des Getriebes (Übersetzung), des Servoverstärkers (Empfindlichkeit, Auflösung, Totbereich) und der Spannungsquelle (Innenwiderstand) abgestimmt.

In der Fahrzeugtechnik:

Vorgang, bei dem Schwingungs-energie in eine andere Energieart umgewandelt wird. Durch die D. sollen vorhandene Schwingungen schnell abklingen. Man kennt die Reibungsdämpfung und die hydraulische D. (Öldämpfung). Die Reibungsdämpfung ist unabhängig von Größe und Geschwindigkeit der Schwin-gungsausschläge. Bei der Öldämpfung ist, da der Strömungswiderstand dem Quadrat der Geschwindigkeit proportional ist, der Begriff Geschwindigkeitsdämpfung gebräuchlich.

 

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