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Einstein-Kosmos

Einsteinsche Zylinderwelt, ein homogen-isotropes, statisches, materiedominiertes, flaches kosmologisches Modell mit nichtverschwindender kosmologischer Konstante. Das Modell des Einstein-Kosmos wurde als erstes kosmologisches Modell im Rahmen der Allgemeinen Relativitätstheorie 1917 von Einstein vorgeschlagen. Als kartesisches Produkt aus dreidimensionalen Sphären (den Raumschnitten) und einer Geraden (der Zeit) ist der Einstein-Kosmos das vierdimensionale Analogon des dreidimensionalen Zylinders, daher auch der Name Zylinderwelt. Einstein hatte für dieses Modell die kosmologische Konstante in die Allgemeine Relativitätstheorie eingeführt, um eine statische kosmologische Lösung der Feldgleichungen zu erhalten. Der statische Einstein-Kosmos stand jedoch seit der Entdeckung der kosmologischen Rotverschiebung als erstem Indiz für die Expansion des Universums im Jahr 1929 im Widerspruch zum Experiment. Auch aus rein theoretischer Sicht ist der Einstein-Kosmos problematisch, da er instabil in dem Sinne ist, dass bereits kleinste Fluktuationen der Materiedichte einen Kollaps oder eine Expansion verursachen. (de-Sitter-Kosmos, Einstein-de-Sitter-Kosmos)

 

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