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Eisblumen

ebene Kristallformen von Eis auf einem festem Träger. Die sechseckige mikroskopische Grundform geht auf die hexagonale Symmetrie von Eis zurück (Eisgitter). Sie ist meist überlagert von einem makroskopischen dendritischen Wachstum (ein Beispiel für diffusionsbegrenztes Wachstum), welches aber nicht vollständig verstanden ist. Es wird schon durch Änderungen der Temperatur um ein halbes Grad und der Luftfeuch-tigkeit um ein halbes Prozent merklich beeinflusst. In diesen Punkten besteht grosse Ähnlichkeit zu Schneeflocken, den Eisformen, die bei der Kristallisation in der Luft entstehen. Bei Eisblumen kann ausserdem (z.B. mit dem polarisierten Himmelslicht und einem Polarisationsfilter) die Doppelbrechung von Eis beobachtet werden, die in allen Ausbreitungsrichtungen ausser der Hauptachse der sechszähligen Symmetrie auftritt. (Eiszapfen)

 

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