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Eiszapfen

spitzkegeliger Zapfen aus herablaufendem und dabei gefrierendem Wasser. Die abgerundete Spitze des Eiszapfens wird durch die Form des daran hängenden Tropfens bestimmt, also letztlich durch die Oberflächenspannung. Der Krümmungsradius der Spitze und der Radius von Wassertropfen stimmen meist auf wenige Millimeter überein. Oft findet sich auch ein wassergefüllter Kanal, der sich von der Spitze aus einige Zentimeter nach oben zieht. Nach dem Überfrieren des Tropfens mit einer Eishaut kann das noch flüssige Innere nur noch durch Wärmeleitung abkühlen. Ein flüssiger Hohlkanal bildet sich, wenn bei ausreichender Wasserzufuhr die Wachstumsgeschwindigkeit des Zapfens grösser ist als die durch Wärmeleitung bestimmte Fortschrittsgeschwindigkeit der Gefrierzone im Innern. Die Orientierung der Eiskristalle (Eisgitter) im Zapfen kann mit polarisiertem Licht untersucht werden, da Eis doppelbrechend ist. (Eis, Eisblumen)

 

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