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Elektrokapillarität

Elektrodynamik und Elektrotechnik, die Abhängigkeit der Grenzflächenspannung k an der Phasengrenze zwischen zwei Flüssigkeiten von der Flächenladungsdichte s bzw. der Potentialdifferenz Df. Es gelten die Helmholtz-Lippmann-Gleichung - s = (k / f)s = const. und die Gleichung für die differentielle Kapazität der elektrischen Doppelschicht s / f = k2 / f2) = const. Sie bestimmen den Verlauf der Elektrokapillarkurve k = f(f). Im einfachsten Fall ist k = - Cf 2 + const. mit konstantem C.

Die spezifische Adsorption von Anionen an der Grenzfläche verschiebt das Maximum der Elektrokapillarkurve zu negativeren Potentialen, bei Kationen zu positiven. In beiden Fällen wird das Maximum erniedrigt. Die jeweils adsorbierten Ionen werden kapillaraktiv genannt. Die Elektrokapillarität wird hauptsächlich am System Quecksilber / Elektrolyt untersucht, der Effekt kann zum Nachweis elektrischer Potentialdifferenzen herangezogen werden.

Elektrokapillarität

Elektrokapillarität: Grenzfläche zwischen Quecksilber und einem Elektrolyten: a) bei positiver, b) ohne und c) bei negativer Aufladung des Quecksilbers.

 

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