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Enantiomorphie

Festkörperphysik (gr. entgegengesetzt), spiegelbildliches Verhalten von Kristallen mit einer polaren Drehachse. Die Kristallpolyeder zeigen je nach Ausrichtung an der polaren Achse ein unterschiedliches Aussehen (z.B. rechts- und Linksweinsäure). Es ist unmöglich, die Rechts- und Linksform durch eine reelle Drehung zur Deckung zu bringen. Enantiomorphie tritt nur in Kristallsystemen auf, in denen als Symmetrieoperationen ausschliesslich Drehungen vorkommen.

Allgemein wird durch die Konvention a > c in einem rechtshändigen Achsensystem die (positive) Richtung der b-Achse festgelegt, und man kann unter dieser Voraussetzung die Sphenoide {hkl} mit k > 0 (willkürlich) als rechte und jene mit k < 0 als linke bezeichnen.

 

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Encke

 

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