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Fettsäuren

biologische Makromoleküle, die eine lange Kohlenwasserstoffkette und eine endständige Carboxylgruppe enthalten. Der Schmelzpunkt von Fettsäuren nimmt mit zunehmender Anzahl von Doppelbindungen ab (z.B. Stearinsäure 342,9 K, Ölsäure 286,7 K), während gleichzeitig die Fluidität zunimmt. Gesättigte Fettsäuren können hoch geordnete, fast kristalline Anordnungen bilden, wobei die Atome einer Kohlenwasserstoffkette über die gesamte Länge Van-der-Waals-Wechselwirkungen mit den Atomen der benachbarten Kette eingehen. Die physiologischen Aufgaben der Fettsäuren liegen u.a. in der Strukturbildung, d.h. sie sind Bestandteil von Zellmembranen (Phospholipide), in der Speicherung als Brennstoffmoleküle (Fette) und in der Wirkung als hormonähnliche Botenstoffe (Eicosanoide, Steroide, Terpene).

 

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