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Kreisprozesse

Begriff aus der Thermodynamik zur Darstellung der Prozesse, bei denen Wärmeenergie in mechanische oder umgekehrt mechanische in Wärmeenergie gewandelt wird. Stets muß dabei das Arbeitsmedium seinen Zustand ändern und - bei fortlaufendem Prozeß - auf seinen Anfangszustand zurückgeführt werden. Nutzenergie kann nur gewonnen werden, wenn die Rückführarbeit geringer ist als die vom Prozeß gelieferte Arbeit. K. können auf verschiedene Weise dargestellt werden, z. B. in einem Druck-Volumen-Diagramm (p-V-Diagr. ) oder in einem sog. Temperatur-Entropie-Diagramm (T, s). Im p-V-Diagramm lassen sich Arbeiten als Flächen darstellen, im T-s-Diagramm Wärmemengen. Der bekannteste K. ist der von Nicolas Carnot (1753-1823) beschriebene, der aus zwei isothermen (Temperatur bleibt gleich) und zwei isentropen (Wärme wird weder zu- noch abgeführt) Zustandsänderungen besteht. Er wäre der bestmögliche K. zur Umwandlung von Wärme in Arbeit, läßt sich aber nur sehr angenähert verwirklichen, z. B. in Verbrennungskraftmaschinen (Wärmekraftmaschinen).

 

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Weitere Begriffe : isomere Kerne | Dehnungswelle | Dipolkraft

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