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Flüssigkeitsstrahlpumpe

eine Treibmittelpumpe, die vor allem als Vakuumpumpe eingesetzt wird, meist als Wasserstrahlpumpe. Dabei strömt ein Flüssigkeitsstrahl mit sehr hoher Geschwindigkeit an dem zu evakuierenden Gefäss vorbei. Durch noch nicht im einzelnen verstandene turbulente Vorgänge kommt es zu einer intensiven Mischung von Strahlflüssigkeit und abzupumpendem Gas, so dass dieses mitgerissen und somit abgepumpt wird. Der Enddruck wird durch den Sättigungsdampfdruck des Treibmittels bestimmt, bei Leitungswasser beträgt er 2-3 kPa (20-30 mbar). Ölstrahlpumpen besitzen niedrigere Enddrücke, es konnten aber noch keine wirtschaftlich arbeitenden Pumpen dieses Typs hergestellt werden. Wasserstrahlpumpen sind unempfindlich gegen korrosive und verunreinigende Gase und Dämpfe und werden deshalb besonders in chemischen Laboratorien verwendet.

 

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Flüssigkeitsströme in Pflanzen

 

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