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Gehrcke

Biographien, Ernst Johann, deutscher Physiker, *1.7.1878 Berlin, †25.1.1960 Birkenwerder (bei Berlin); 1901-46 (seit 1926 als Direktor) an der Physikalisch-Technischen Reichsanstalt in Berlin-Charlottenburg tätig, ab 1946 Leiter des Instituts für physiologische Optik der Universität Jena, seit 1953 Abteilungsleiter am Deutschen Amt für Mass und Gewicht in Berlin (Ost); bekannt vor allem durch das 1902 mit O. Lummer erfundene hochauflösende, nach dem Prinzip der Vielstrahlinterferenz arbeitende Interferometer (Lummer-Gehrcke-Platte); erfand 1904 den Glimmlichtoszillographen und entdeckte (mit O. Reichenheim, 1919) die Anodenstrahlen; entwickelte 1927 (zusammen mit E. Lau) das Multiplex-Interferenzspektroskop; führte auch medizinische Untersuchungen (z.B. über den Einfluss von Staub auf Atmung und Kreislauf) durch; stand der Relativitätstheorie von A. Einstein ablehnend gegenüber.

 

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