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Graufilter

Durch neutrale Graufilter erfolgt keine qualitative (farbliche), sondern eine rein quantitative Beeinflussung des Lichts. Sie lassen sich demgemäß für Schwarzweißaufnahmen ebenso einsetzen wie für Farbaufnahmen. Graufilter werden bei der Verwendung höherempfindlicher Filme zur Reduzierung des auf den Film einwirkenden Lichts eingesetzt, wenn dafür andere Mittel wie Abbildung oder Verkürzung der Belichtungszeit nicht geeignet erscheinen. Dies ist beispielsweise der Fall, wenn der Fotograf aus gestalterischen Gründen (Reduzierung des Schärfentiefenbereichs) mit offener Blende arbeiten möchte, dies aber wegen des hellen Lichtes und trotz kürzester Belichtungszeit nicht möglich ist. Das Graufilter reduziert dann das durch das Objektiv dringende Licht auf die Hälfte, ein Viertel, seltener ein Achtel (Filterfaktoren 2X, 4X, 8x). Graufilter werden auch an Objektiven ohne Irisblende (z. B. an älteren Fernobjektiven oder an Spiegelobjektiven) eingesetzt. spezieller optischer Filter, der einen über einen breiten Wellenlängenbereich konstanten Transmissionsgrad besitzt. Bei Graukeilen ist der Transmissionsgrad eine Funktion des Ortes auf der Filterplatte und nimmt z.B. linear oder logarithmisch über die Filterbreite ab.

 

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Weitere Begriffe : Auswechslungskosten | Ladungskonjugation | Deformation

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